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Sexualpädagogische Workshops in ÖGF-Beratungsstellen, in Schulen, Jugendeinrichtungen

Nähere Auskünfte und Anmeldung:
Mobil: 0681/205 65 339

Materialien

http://eswirdbesser.at

Logo Es wird besser Österreich Die zentrale Botschaft des Projekts für schwule, lesbische, bisexuelle und transidente (LGBT-)Jugendliche war und ist: Es wird besser.

Sexuell übertragbare Infektionen

Sexuell übertragbare Infektionen kannst du dir beim Geschlechtsverkehr oder Oralsex holen. Die meisten Geschlechtskrankheiten äußern sich mit Jucken, ungewöhnlichem Ausfluss und Schmerzen beim Wasserlassen. Es gibt auch welche, die Geschwüre, Fieberblasen und Warzen mit sich bringen. Wenn die Beschwerden länger als eine Woche andauern, solltest du eine Frauen- oder Hautärztin oder einen Frauen- oder Hautarzt aufsuchen und dich behandeln lassen. Auch dein Partner oder deine Partnerin muss sich behandeln lassen, da ihr euch sonst immer wieder gegenseitig ansteckt.

Es gibt Geschlechtskrankheiten, die heilbar sind: Pilzinfektionen, Trichomonaden, Chlamydien, Tripper, Syphilis, Weicher Schanker, Venerische Lymphknotenentzündung

Es gibt Geschlechtskrankheiten, die nicht heilbar sind, wo man nur die Beschwerden behandeln kann: Herpes genitalis, Hepatitis B und C und HIV/AIDS

Weitere Infos findest du unter:
www.oegf.at/wissen/infektionen.asp
www.safe4fun.at
www.geschlechtskrankheiten.de

HIV/AIDS

HIV/AIDS ist eine sexuell übertragbare Infektion. HIV-positiv nennt man es, wenn man sich mit dem HI-Virus angesteckt hat.

Meistens bemerkt man in den ersten Jahren keine Symptome. Etwa nach 10 Jahren treten AIDS-spezifische Erkrankungen auf, die langfristig zum Tod führen. Mit Medikamenten versucht man den Ausbruch zu verzögern und die Symptome zu mindern. Die verschriebenen Medikamente haben starke Nebenwirkungen und müssen regelmäßig für den Rest des Lebens eingenommen werden.

Wie steckst du dich an

Das HI-Virus kann in der Samen- und Scheidenflüssigkeit und im Blut enthalten sein. Die Ansteckung ist dann möglich, wenn infiziertes Blut, Sperma oder Scheidenflüssigkeit über die Schleimhaut in die Blutbahn des Partners oder der Partnerin gelangt.

Eine Ansteckung kannst du nur vermeiden, wenn du ein Kondom verwendest (sowohl beim vaginalen, oralen und analen Sex) oder keinen Sex hast.

Besonders riskant ist Sex ohne Kondom zum Beispiel wenn

  • du mit jemanden schläfst, der Drogen spritzt,
  • du jemanden noch nicht gut kennst (One-Night-Stand),
  • du glaubst, dass dein Freund oder deine Freudnin untreu ist und sich riskant verhält.

Wie steckst du dich nicht an

Du kannst jeden den du willst umarmen, seine oder ihre Hand schütteln, mit ihr oder ihm schmusen, aus demselben Glas trinken, von einem Teller essen und dich von einer Mücke stechen lassen.

Um auf das Kondom zu verzichten, könnt ihr einen HIV-Test machen und dürft euch in Folge nicht riskant verhalten (siehe oben). Nähere Auskunft über den HIV-Test und wo du einen kostenfrei durchführen kannst erhältst du unter www.aids.at.