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First Love mobil

Sexualpädagogische Workshops in ÖGF-Beratungsstellen, in Schulen, Jugendeinrichtungen

Nähere Auskünfte und Anmeldung:
Mobil: 0681/205 65 339

Materialien

http://eswirdbesser.at

Logo Es wird besser Österreich Die zentrale Botschaft des Projekts für schwule, lesbische, bisexuelle und transidente (LGBT-)Jugendliche war und ist: Es wird besser.

First Love mobil

First Love Mobil ist ein sexualpädagogisches Projekt, welches von der Österreichischen Gesellschaft für Familienplanung (ÖGF) betrieben wird. Die ÖGF ist eine gemeinnützige NGO und Träger von 10 Familienplanungsstellen in Wien und Niederösterreich. Sie setzt sich für die Wahrung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte aller in Österreich lebenden Menschen ein. Schwerpunkte bilden Bewusstseinsbildung für sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte, Prävention von ungeplanten Schwangerschaften und sexuell übertragbaren Infektionen (unter anderem HIV/AIDS) und vor allem die Arbeit mit Jugendlichen:

  • First Love Beratungsstellen: SMZ Ost, Krankenanstalt Rudolfstiftung, Hanusch KH (Sexualberatung für Jugendliche, Beratung/Untersuchung anonym, kostenlos und ohne Voranmeldung) http://firstlove.at/first_love_oegf.htm
  • Herzklopfen: Online-Beratung für junge Leute zu den Themen Liebe, Sex und Beziehung
    Online-Beratung: firstlove.at/herzklopfen (Fragen werden innerhalb von 72 Stunden beantwortet.)
  • First Love mobil: Sexualpädagogische Projekte in Schulklassen und Jugendzentren
  • First Love mobil im Jugendzentrum Hirschstetten: 1 im Monat
    1220 Wien, Pirquetgasse 7; Telefon: 01/282 61 46; http://hirschstetten.jugendzentren.at

Unsere Sexualpädagoginnen und Sexualpädagogen kommen aus verschiedenen Fachrichtungen (Medizin, Psychologie, Soziologie, Sozialarbeit) mit sexualpädagogischen Aus- und Fortbildungen.
Allen Beratungsstellen gemeinsam sind die Vertraulichkeit, der jugendzentrierte Ansatz und die sexuellen und reproduktiven Menschenrechte als Wertebasis.

Sexualpädagogische Workshops in Schulen

Eine Sexualpädagogin und ein Sexualpädagoge kommen zu Ihnen an die Schule (bzw. Jugendeinrichtung), um in drei bis vier Schulstunden das Thema Sexualität mit den Jugendlichen zu erarbeiten. Dabei gibt es sowohl gemischtgeschlechtliche als auch getrenntgeschlechtliche Einheiten. Unsere Sexualpädagoginnen und Sexualpädagogen unterliegen der Schweigepflicht. Jugendlichen fällt das Sprechen über sensible Themen (Sexualität) mit schulfremden Personen oft leichter. Lehrpersonen sollten daher bei den Workshops nicht anwesend sein.

Typische Themen eines Workshops

  • Schwangerschaft und Verhütung
  • Körper und Gefühle
  • Pubertät
  • Kennenlernen
  • Umgang mit Liebeskummer
  • Sexuelle und reproduktive Rechte
  • Sexuelle Orientierungen und Identitäten
  • Umgang mit Pornographie, Web 2.0 und gesetzliche Lage
  • Selbstbefriedigung
  • Das erste Mal
  • Sexualmoral und Werte

Letztlich bestimmen die Jugendlichen selbst die für sie aktuellen Themen.
Die Teilnahme der Jugendlichen sollte freiwillig sein, die aktive Partizipation am Workshop ist es auf jeden Fall.

Für einen reibungslosen Ablauf sind für die Durchführung des Workshops zwei Räume (Trennung der Gruppe in Mädchen und Burschen) sowie ein DVD-Player erforderlich.

Der Unkostenbeitrag beläuft sich auf 30 Euro pro Stunde.

Zusätzlich besteht für Schulklassen die Möglichkeit, für zwei bis drei Schulstunden eine gynäkologische Ambulanz (AKH, Hanusch-Krankenhaus, Semmelweis-Klinik, GZ Wien-Mitte Strohgasse) zu besuchen. Dort bietet sich die Gelegenheit mit einer Ärztin oder einem Arzt zu sprechen und die Untersuchungsräume zu besichtigen. Schwerpunkte bei diesem Workshop sind sexuelle Gesundheit, Gynäkologie, Urologie, Verhütung.
Ziel ist eine Senkung der Schwellenangst von Jugendlichen vor Ambulanzen oder Beratungsstellen und ärztlichen Untersuchungen im Bereich der Gynäkologie und Urologie.

Eine Kombination aus Schul- und Ambulanzbesuch zeigt sich als am effektivsten.
Der Unkostenbeitrag erhöht sich bei einer Kombination nur um 10 Euro.

Besuche in Schulen und Jugendzentren durch ÖGF-Aufklärungsteams sind nur in Wien und im näheren Umkreis von Wien möglich.

Für weitere Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung!
Mobil: 0681/205 653 39
E-Mail: firstlovemobil@oegf.at

Sexualpädagogische Workshops für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Setting

Prinzipiell hat sich die geschlechtergetrennte Arbeit bewährt: Zwei Sexualpädagoginnen (für die Arbeit mit Mädchen) bzw. zwei Sexualpädagogen (für die Arbeit mit Burschen) kommen zu Ihnen, um das Thema Sexualität, gemeinsam mit den Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen zu erarbeiten. Unsere Sexualpädagoginnen und Sexualpädagogen unterliegen der Schweigepflicht. Da den Jugendlichen das Sprechen über sensible Themen, wie zum Beispiel die Sexualität, mit betreuungsfremden Personen oft leichter fällt, empfehlen wir, dass Betreuungspersonen bei den Workshops nicht anwesend sind.

Dauer

Optimal sind zweimal ein 3stündiger Workshop (mit Vor-/Nachbesprechung), es sind aber auch Einzeltermine möglich.

Sprache

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sprechen Deutsch, Englisch und (teilweise) Französisch. Dolmetscherinnen und Dolmetscher für die Jugendlichen sind erwünscht und meistens auch erforderlich. Diese unterliegen ebenfalls der Schweigepflicht und sollten im Vorfeld über den Inhalt des Workshops informiert werden.

Grundhaltung und Schwerpunkte

Unsere Arbeit orientiert sich an den Menschenrechten und den sexuellen & reproduktiven Rechten. Vermittelt werden sollen vor allem Rechte und gesetzliche Bestimmtungen (Jugendschutzgesetz, Gleichstellung von Frau und Mann, Schutz vor Diskriminierungen, Religionsfreiheit), Informationen über Körper, Gesundheit und Verhütung sowie das österreichische Gesundheitssytem (gynäkologische/urologische Untersuchung, Zugang zu Verhütungsmitteln), Diskriminierungsschutz aller Minderheiten.

Vor allem in Burschengruppen hat sich gezeigt, dass es auch sehr stark um die spezfischen "Regeln" des Kennenlernens und des Umgangs mit Mädchen in Österreich geht. Auch die Auseinandersetzung mit stark tabuisierten Themen (zum Beispiel Jungfräulichkeit, Selbstbefriedigung) ist in den Workshops üblicherweise möglich.

Mögliche Themen

  • Körper und Anatomie
  • Gefühle
  • Schwangerschaft und Verhütung
  • Pubertät
  • Kennenlernen
  • Sexuelle Orientierung und Identitäten
  • Umgang mit Pornographie
  • Web 2.0 und gesetzliche Lage
  • Selbstbefriedigung
  • Das erste Mal
  • Sexualmoral und Werte
  • Gesetze und Normen zu den Themen Geschlecht und Sexualität

Letztendlich bestimmen die Jugendlichen selbst die für sie aktuellen Themen. Die Teilnahme der Jugendlichen am Workshop ist freiwillig.

Jedes Jahr können ein begrenztes Ausmaß an Workshops kostenfrei angeboten werden, leider kann First Love Mobil derzeit aber nicht für die Kosten der Dolmetscherinnen und Dolmetscher aufkommen.

Besuche durch ÖGF-Aufklärungsteams sind nur in Wien und im näheren Umkreis von Wien möglich.

Für weitere Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung!
Mobil: 0681/205 653 39
E-Mail: firstlovemobil@oegf.at